Die Party – Jonas Winner

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Klappentext:

Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

„Brandon hat noch eine Stunde zu leben“
MIt diesem Satz endet das erste Kapitel.
Brandon sieht sich ein Fotoalbum an, Bilder von einer Halloween-Party vor 30 Jahren. Ein paar der Gäste lädt er nun wieder zu einer Halloween-Party ein. Diese können sich allerdings keinen Reim darauf machen, haben sie ja schon jahrelang keinen Kontakt zueinander gehabt. Was also bezweckt Brandon damit?
Bevor sie dies herausfinden können, geschieht ein schreckliches Unglück…

Anfangs lernen wir die einzelnen Figuren kennen, eine Auflistung findet man auch am Ende des Buches. Jeder von Brandons Gästen hat eine andere Erinnerung an damals, an Begebenheiten und Freundschaften. Jeder verknüpft die Reise in die Vergangenheit mit anderen Erinnerungen, guten und auch schlechten.

Auf den ersten Schock nach dem Unfall kommt schnell die Panik. Diese wird sehr gut vom Autor dargestellt, jeder ist sich selbst am nächsten. Jeder verdächtigt jeden, sucht auch in der Vergangenheit nach Hinweisen. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich, die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann bis man nicht weiss, wer und was hinter dem ganzen steckt. Der flüssige Schreibstil trägt sein weiteres dazu bei. Das Gefühlsleben der Protagonisten wird gut dargestellt, der Wechsel zwischen Melancholie und Angst gefällt mir sehr gut, dadurch wirken sie authentisch.

Trotz der angespannten Situation gibt es Gelegenheit für tiefgründige Gespräche die der Autor selbst gut umzusetzen weiss. Gerade ausführlich genug um etwas über das Leben der Protagonisten zu erfahren, aber nicht zu lang dass es den Leser langweilt.

Der Schluß wartet dann noch mit einer Überraschung auf, ich zumindest habe das so nicht kommen sehen. Ein super spannendes Buch, hat mir sehr gut gefallen.
Danke an Jonas Winner für das Rezensionsexemplar.

Zum Autor 

 

  • Heyne Verlag (10. September 2018)
  • ISBN-10: 345343918X
  • ISBN-13: 978-3453439184

 

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