Martinsmorde – Christa S. Lotz

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Klappentext:

Der erste Fall für Lisa Faber

Die Journalistin Lisa Faber besucht das kleine Dorf Niederweiler, um für den Schwarzwaldkurier einen Artikel über die Traditionen zum Martinstag zu schreiben. Doch die Dorfbewohner begegnen ihr mit Argwohn. Als nach dem Martinsritt der örtliche Pfarrer ermordet aufgefunden wird, ist die Feindseligkeit kaum noch zu übersehen. Hauptkommissar Steidle übernimmt den Fall, doch Lisa wittert eine Story. Sie findet heraus, dass vor vielen Jahren im Dorf schon einmal ein Pfarrer verschwand. Während sie auf eigene Faust ermittelt, stößt sie auf ein düsteres Geheimnis und gerät schließlich selbst ins Visier des Täters …

 

Lisa Faber ist Journalistin und möchte einen Bericht über alte Bräuche im Schwarzwald schreiben. Bereits auf dem Weg dorthin hat sie eine unheimliche Begegnung mit einem Autofahrer. Im Dorf selber angekommen, wird sie teilweise herzlich, teilweise zurückhaltend und fast unfreundlich empfangen. Schnell lernt sie, das im Dorf verschiedene Welten aufeinander prallen, in welche gehört Lisa? Als es dann auch noch einen Toten gibt, kann sich Lisa nicht mehr zurück halten, ganz Journalistin beginnt sie auf eigene Faust nachzuforschen.

Jeder Einwohner des Dorfes und auch die Ermittler und anderen beteiligten Figuren haben ihre Eigenheiten, die die Autorin sehr liebevoll herausgearbeitet hat. Seien es die typischen Einwohner eines urigen Schwarzwalddorfes wie die kauzige Eigenbrötlerin, die gesprächigen Wirtsleute oder die Aussenseiter. Jede ist sehr gut beschrieben, Lisa und vor allem der Kommissar sind mir während des Lesens immer sympathischer geworden. Vor allem da Lisa in Tübingen wohnt, quasi fast eine Nachbarin von mir ist 😉

Das Buch ist sehr bildhaft beschrieben, man kann sich die Örtlichkeiten sowie auch die Lebensgewohnheiten der Figuren sehr gut vorstellen. Die Sprache ist bodenständig ohne lange verschachtelte Sätze oder großartige Ausschweifungen. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und bleibt kontinuierlich bestehen bis zum Auflösung am Ende.
Eine ganz klare Empfehlung für alle Regional-Krimi-Fans und solche die es noch werden möchten.

 

 

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