Der stille Sammler – Becky Masterman

Da hat man das ganze Regal voller Bücher und kann sich doch nicht entscheiden was mal lesen soll.  Geht man nach dem Klappentext? Nach dem Titel? Oder dem Cover? Oder vielleicht sogar eines das man schon gelesen hat?

Nach langem hin und her habe ich mich nun doch entschieden:

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Klappentext:

Während meiner Zeit beim FBI habe ich, Brigid Quinn, viele Seiten der menschlichen Seele kennengelernt. Meist waren es abgündige Seiten. Mein Leben glich einer Vielzahl von Reisen ins Herz der Dunkelheit. Keine dieser Reisen werde ich je vergessen. Vor allem nicht jene, bei der eine Kollegin, die ich als Lockvogel eingesetzt hatte, ums Leben kam. Sie wr nicht das einzige Opfer des sagenumwobenen Route-66-Killers, den ich jagte, aber niemals fassen konnte. Doch nun, Jahre später, gibt es einen Verdächtigen, der die Morde gestanden hat. Meine Seele könnte Frieden finden – aber ich habe berechtigte Zweifel an diesem Geständnis. Und obwohl ich nicht mehr beim FBI arbeite, werde ich erneut die Reise ins Herz der Finsternis antreten, bis die Morde gerächt sind. Denn mein eigenes Herz wird sonst keine Ruhe finden.

 

Eine ehemalige FBI-Agentin befindet sich auf der Jagd nach dem Route-66-Killer, der Schuld am Mord ihres Schützlings ist. Es gibt nur ein Problem: Ihr Mann darf weder etwas von ihrer Vergangenheit wissen, geschweige von Ihren jetzigen Ermittlungen. Ihre Nachfolgerin beim FBI bittet sie um Hilfe um einige Ungereimtheiten im Geständnis der Verdächtigen zu überprüfen. Nach anfänglichem Zögern willigt Brigid Quinn ein da sie sich noch immer schuldig fühlt. Anfangs von Brigid noch von Oben herab behandelt wird Agentin Coleman schnell zur Verbündeten.

Ein unvorhersehbares Ereignis fordert eine Entscheidung von Brigid, aber war es die richtige?

Die Autorin schreibt manchmal sehr blumig, eine Ausdrucksweise die man eher in einem Liebesroman als in einem Thriller erwartet. Auch bedient sie sich Vorausblicken wie „….das hätte ich lassen sollen“ oder „deshalb war mir bis jetzt noch nicht der Gedanke gekommen, ich könnte in Gefahr sein“. Das stört etwas, da man in dem Moment schon genau weiss dass die momentane Handlung eine negative Auswirkung auf das zukünftige Geschehen hat.

Die vielen Verwirrung erscheinen manchmal etwas anstrengend, ebenso sind die Entscheidungen und Handlungsweisen der Protagonistin oft unglaubwürdig. Unwahrscheinlich das eine erfahrene FBI-Agentin solche Fehlentscheidungen trifft, zumal immer wieder darauf hingewiesen wird, wie taff Brigid Quinn eigentlich ist.

Die Auflösung kommt ziemlich am Schluß, so dass das ganze Buch über die Spannung erhalten bleibt. Das tröstet leider nicht über den Rest des Buches hinweg.

Erschienen 2013 / Verlag Bastei Lübbe / ISBN 978-3-7857-2476-7

397 Seiten

 

Die Autorin

Becky Masterman

Becky Masterman arbeitet als Lektorin und ist auf forensische Fachbücher spezialisiert, sie lebt in Tucson, Arizona.
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