Malvadins Zauber: Wusch – Verena Grüneweg

Verena Grüneweg habe ich in einer Facebook-Gruppe kennengelernt. Nachdem die erste Rezi von einem ihrer Bücher dort veröffentlicht wurde, dauerte es nicht lange und ihre Bücher machten die Runde. Die Begeisterung war ansteckend, klar dass ich die Bücher auch lesen musste. Die haben mir sehr gut gefallen und ich muss ehrlich sagen, dass ich zuerst etwas skeptisch war als ich von „Wusch“ erfahren habe, da dieses Buch sich doch erheblich von den gelesenen unterscheidet.

Ich habe den Kauf nicht bereut…..

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Klappentext:

Jenseits unserer Vorstellungskraft liegt die magische Welt Malvadin. Ein Land der Träumer und voller Wunder. Ein Ort, in dem jedes Geschöpf lange Zeit friedlich und glücklich lebt. Doch dann nimmt das Unglück seinen Lauf. Der Mensch entdeckt diese Welt für sich, und mit ihm ziehen das Böse sowie seine Diener in Malvadin ein. Die einst friedvolle Ordnung zerbricht und ein Krieg, der jahrzehntelang tobt, zerstört alles, was jemals an Gutem in Malvadin existierte. In diese Welt wird Wusch, das Kind einer verbotenen Verbindung zwischen einer Hoch- und einem Schattenelbrax geboren. Ab dem Tage ihrer Geburt ist Wuschs Leben von Traurigkeit gezeichnet. Vom Volk verachtet, bleibt ihr nur die Magie.
Als sie eines Tages einen schwerwiegenden Fehler begeht, wird die kleine Elbrax aus dem Dorf verstoßen. Fortgejagt, einsam und ohne ein Ziel begibt sie sich auf ihre Reise. Immer auf der Suche nach dem Glück. Jedoch ist der Weg steinig und gefährlich, denn Wusch verbirgt ein Geheimnis, das nicht einmal sie selber kennt.

 

Verena Grüneweg beginnt ihr Buch mit der Beschreibung des schlimmsten Tages für ihre Protagonistin. Jeder kennt Situationen in denen er vor Scham  am liebsten im Erdboden verschwunden wäre. Auch die anschliessende Reaktion, sich mit einem guten Buch zurück zu ziehen, kann ich sehr gut nachvollziehen, es gibt wohl keinen besseren Seelentröster.

Die sich daraus entwickelnde Geschichte ist mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben, die Figuren bekommen Leben eingehaucht und sind nicht nur Worte auf dem Papier. Man kann sich in jede hinein fühlen, leidet mit ihnen und freut sich natürlich auch mit ihnen.

Vier ungleiche Freunde finden zu einander und gehen gemeinsam in das größte Abenteuer ihres Lebens. Eine Gemeinsamkeit gibt es jedoch: Alle haben eine tiefe Traurigkeit und Einsamkeit in sich, hadern mit der Vergangenheit. Verfolgt von einer dunklen Macht finden die Freunde jedoch immer näher zueinander und diese tritt immer mehr in den Hintergrund, je näher sich die Freunde kommen. Bald weiss jeder von der Vergangenheit des anderen und hat Verständnis füreinander.

Die jeweiligen Besonderheiten der Figuren hat Verena Grüneweg sehr gut umgesetzt, die Geschichte ist flüssig und bildhaft geschrieben.  Egal ob man nun den Weg der Freunde liest oder das Zusammentreffen der verschiedenen Mächte. Es gibt immer wieder Situationen in denen man schmunzelt oder auch die Stirn runzelt. Auch der Schluß passt sehr gut zum Buch, und das Schlußwort erweckt die Vorfeude auf mehr. Egal wie schwer und steinig der Weg ist, mit den richtigen Menschen um einen herum ist fast alles zu bewältigen.

 

  • 300 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (18. Juni 2018)

 

 

Verena Grüneweg wurde 1965 geboren , hat zwei Erwachsene Töchter und wohnt im Norden. Hauptberuflich ist sie Floristin.

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