McAtee`s zauberhafte Tiere – Astrid Pfister

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Klappentext

In McAtee`s Spielzeugladen verkauft der alte Mr. McAtee sprechende Stofftiere.
Diese stellt er eigenhändig her und gibt ihnen ein Stück seines Herzens. Deshalb ist es der größte Wunsch der Tiere Kindern zu helfen.
Jedes McAtee-Tier besitzt die Gabe, ein Kind von seinen Ängsten zu befreien und ihm zu zeigen, wie es in schwierigen Situationen bestehen kann.

Der siebenjährige Kevin steht mit großen Augen vor McAtee`s zauberhaftem Spielzeugladen. So ein Geschäft hat er ja noch nie gesehen! Heute darf er sich aussuchen was er möchte, nach langem Suchen wird er endlich fündig. Genau das ist es was er möchte. Doch leider ist sein Vater da anderer Meinung. So entscheidet sich Kevin mit Hilfe von Herrn McAtee für einen Stoffbären. Der sei etwas ganz besonders, meint Herr McAtee zum Abschied…..

Jedes Kind, welches mit Ängsten, Sorgen und Problemen in McAtee`s Spielzeugladen kommt, bekommt ein besonderes Stofftier, das genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Manchmal allerdings kommen die Stofftiere auch zu den Kindern.

Astrid Pfister schreibt so liebevoll und detailreich, die Schilderungen der Ängste liessen mein Mutterherz höher schlagen, bei der Freude der Kinder musste ich die ein oder andere Träne verdrücken. Die Handlungen sind leicht zu verstehen und nachvollziehbar, das ein oder andere Kind wird sich darin vielleicht wiedererkennen.

Das Buch ist gegliedert in einzelne abgeschlossene Kapitel, die alle aber McAtee`s Spielzeugladen gemeinsam haben. Es gibt keine langen oder verschachtelten Sätze, die Kapitel haben die passende Länge und sind damit hervorragend geeignet um auf dem Sofa unter einer Decke gekuschelt oder vor dem Schlafen gehen vorgelesen zu werden.

Jedes Kapitel zeigt den Kindern, ihr könnt alles schaffen wenn ihr fest daran glaubt, alle Hindernisse überwinden, alle Ängste und Sorgen sind gleich viel kleiner wenn man darüber mit jemandem spricht. Den Eltern zeigt es auf, wie wichtig es ist, sich Zeit zu nehmen zum reden, zum umarmen, dem Kind zu zeigen ich bin immer für dich da.
Ich denke, so mancher Erwachsene hätte auch gerne eines von McAtee`s Stofftieren.

Vielen Dank Astrid Pfister dass ich dieses wunderbare Buch lesen durfte.

 

 

  • 143 Seiten
  •  AAVAA Verlag (1. Oktober 2018)
  • ISBN-10: 3845926988
  • ISBN-13: 978-3845926988
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 7 Jahre

 

Zur Autorin

 

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toi, toi, TOT! – Ronny Rindler

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Klappentext:

Hamburg, U-Bahnhof Rathaus. Ein junger Mann tanzt zur Musik des neuen Musicals SPRING! über den Bahnsteig und stürzt auf die Gleise. Nur ein Zufall? Als schließlich eine weitere Theaterbesucherin aus einem Fenster springt, ist zumindest für die BLITZ-Zeitung die Sache klar: Das Musical SPRING! ist so schlecht, dass es seine Zuschauer in den Selbstmord treibt.

„Quatsch!“, sagt Beeke, die Schwester des ersten Opfers. Sie lässt sich von dieser Panikmache nicht so einfach mitreißen. Zusammen mit ihrem heimlichen Schwarm, dem Ex-Musicalstar Sönke, beginnt sie zu ermitteln und setzt damit eine skurrile Mörderjagd in Gang, die Hamburg so schnell nicht vergessen wird.

Ein heiter-rasanter Hamburg-Krimi, der jede Menge bittersüße Einblicke in den Wahnwitz der Theaterwelt bietet.

Jan ist erleichtert, hat er sich doch, inspiriert durch das Musical „Spring“, zu einer Entscheidung durchgerungen. Er will springen! Nie fühlte er sich lebendiger. Nun muss er nur noch seiner Schwester Beeke beichten, dann ist er frei. Laut den Musical-Text singend tänzelt er durch die Strasse in Richtung U-Bahn. Die U-Bahn fährt ein, noch eine Minute, plötzlich ein Sturz, Panik, das brüllen des herannahenden Zuges…..

Schon zu Beginn des Buches legt Ronny Rindler ein beachtliches Tempo vor. Ich hatte erst Bedenken ob der Autor das Tempo bis zum Schluß durchhalten kann: Ja, kann er. Das Buch ist eine rasante Berg- und Talfahrt, wobei es meist eher Bergauf geht.

Es gibt viele Beteiligte, sympathische und unsympathische, wie aus dem Leben gegriffen und darum authentisch. Die Handlung selbst klingt erst einmal etwas abgehoben, je weiter man im Buch voran kommt, desto schlüssiger wird das Ganze. Trotzdem bleibt erst mal die Frage aller Fragen: Ist da etwas dran, dass das Musical seine Zuschauer in den Selbstmord treibt?

Das Buch ist flüssig geschrieben, die vielen kurzen Sätze sorgen für einen schnellen Lesegenuß. Die Sprache ist sehr bildhaft, viele Situationen kann man sich gut vorstellen, das Kopfkino kommt auf seine Kosten. Das Buch ist gespickt mit den verschiedensten möglichen und unmöglichen Wortschöpfungen, die für das ein oder andere Schmunzeln und Lachen sorgen.

Ich habe mich prächtig amüsiert, Krimi, Drama, Komödie – alles vorhanden. Werde dieses Buch definitv weiter empfehlen, vielen Dank das ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

 

  • 258 Seiten
  • Verlag: books2read (15. Oktober 2018)
  • ASIN: B07HF5P57P

 

Zum Autor

Die Blutstrasse – Martin Barkawitz

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Klappentext:

New York 1928: Du lebst in der Bowery. Deine Nachbarn sind Schläger, Huren und Halsabschneider. Morgens wird das Blut vom Gehweg gewischt. Kokain ist leichter erhältlich als ein Hot Dog.

Wer hier einen Kriminalfall lösen will, darf nicht zimperlich sein.

Wie gut, dass Privatschnüffler Jack Reilly sich durchsetzen kann.

Lässt er sich für dumm verkaufen? Natürlich nicht.

Außer von einer schönen Frau.

Jeder Jack-Reilly-Fall ist eine in sich abgeschlossene Geschichte.

Jack ist mal wieder knapp bei Kasse, darum ist ihm eigentlich jeder Auftrag recht. Doch das Ehepaar Bishop, das gerade in seinem Büro sitzt um ihm einen Auftrag zu erteilen, ist ihm nicht ganz geheuer. Irgendwas stinkt gewaltig an der Sache. Doch hat Jack eine Wahl?

1928, New York. Wieder mal versucht Jack Reilly sich und seine Sekretärin über Wasser zu halten. Jack ist ein Mann mit Prinzipien, der seine Aufträge gewissenhaft ausführt – wenn auch nicht immer im Sinne des Auftraggebers. Mit Hilfe seiner schlagkräftigen Sekretärin Lucy, die immer ein Hufeisen in ihrer Handtasche hat, kämpft er sich wieder durch New Yorks Strassen, nicht ohne von einer schwierigen Situation in die nächste zu rutschen. Der Fall wird immer undurchsichtiger,

Der Schreibstil ist, wie bei allen Büchern von Martin Barkawitz, flüssig, kurze Sätze sorgen für einen schnellen Lesegenuß.
Der Flair der 30ger Jahre ist wieder sehr gut zu spüren, die bildhafte Sprache versetzt den Leser wieder mal in die Zeit der „schwarz-weiß-Filme“.
Der Autor erzählt die Geschichte in der Ich-Form aus der Sicht Jack Reillys. Der lockere und flapsige Stil passt hervorragend zu einem Privatdetektiv aus der Zeit.
Nebenschauplätze gibt es keine, der Spannungsbogen baut sich zunächst langsam auf, je mehr das Buch allerdings an Tempo zulegt, desto gespannter ist man, ob und vor allem wie Jack diesen Fall lösen wird.

Ein kurzweiliger Krimi, nicht nur für Nostalgie-Fans.

 

 

  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 115 Seiten
  • Verlag: Elaria (18. September 2018)

 

Zum Autor

Tödliche Abgründe – Alex S. Judge

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Klappentext

Trotz des heftigen Widerstandes der Anwohner entsteht aus der Ruine einer abgebrannten Diskothek ein Nobel-Swinger-Club. Einige Monate später ist der Besitzer tot; gefesselt am Andreaskreuz des eigenen Clubs – in der Brust das Wort SÜNDER eingeritzt. Wem war der charismatische Clubbesitzer ein Dorn im Auge?
Die Ermittlungen führen den Würzburger Kommissar Peter Pfeiffer und sein Team zu Martin Weigand, dem Initiator der Bürgerinitiative gegen den Club. Aber Weigand erhält von seiner Frau Karin ein dubioses Alibi und die Kommissare tappen erneut im Dunkeln. Erst als sie feststellen, dass es sich bei dem letzten Gast in der Mordnacht um eine Domina handelte, geht die Suche in eine neue gefährliche Richtung. Denn ist die Domina wirklich das, was sie zu sein vorgibt?

Kriminalhauptkommissar Peter Pfeiffer quält sich mit trockener Schreibtischarbeit. Er vermisst seinen ehemaligen Kollegen Ulf, dessen Nachfolgerin Nina Schätzlein auch kein Freund von Papierkram ist. Viel Zeit zum nachtrauern bleibt nicht, ein Mord im Swinger-Club „White Palace“ fordert ihre ganze Aufmerksamkeit…

Alex S. Judge schreibt flüssig mit Wortwitz gespickt, dennoch detailreich. Durch ihre zudem bildhafte Sprache fühlt man sich wie mitten im Geschehen, am Tatort kann man fast die Musik hören und den Gestank riechen. Die Örtlichkeiten und Personen kann man sich sehr gut vorstellen, deren Handlungen sind nachvollziehbar und somit authentisch.

Das Ermittlerpaar Pfeiffer und Nina sind mir sehr sympathisch, vor allem Nina die hin und wieder mal Dinge sagt, ohne zuvor nachzudenken. Nach und nach kommen immer mehr Figuren dazu, trotzdem verliert man nicht den Überblick. Zudem gibt es viele Verdächtige, viele Verwirrungen, Sex im Swingerclub und auch ausserhalb, geheime Wünsche, Intrigen – nichts ist wie es scheint. Diese Mischung hält den Spannungsbogen durchgehend oben.

Obwohl es viele Handlungsstränge gibt bleibt der Hauptaugenmerk trotzdem auf den Ermittlungen. Alle Stränge führen am Schluß zu einem schlüssigen Ende, welches mir sehr gut gefallen hat. Es passt meiner Meinung nach einfach perfekt zum Rest des Buches und ist nicht nur lieblos hingeklatscht damit das Buch ein Ende hat, ein würdiger Abschluß einer spannenden und fesselnden Geschichte.
Ich freue mich auf den zweiten Teil der ebenfalls schon bereit liegt.

 

  • Taschenbuch: 360 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (16. Juni 2017)
  • ISBN-10: 9783741272813
  • ISBN-13: 978-3741272813

Zur Autorin

 

Falknermord – Susanne Ptak

Print

Klappentext:

Mysteriöse Vermisstenfälle überschatten die Idylle im ostfriesischen Holtland. Der Falkner Jörg Vossen ist wie vom Erdboden verschluckt. Kurios: Er ist der neue Lebensgefährte von Gabriele Brunner, deren damaliger Mann Thomas vor drei Jahren ebenfalls verschwand und nie mehr gesehen wurde … Beseitigt Gabriele etwa alle ihre Männer? Oder sind beide noch am Leben und etwas auf dem Brunner-Hof trieb sie fort? Die hiesige Polizei nimmt die Ermittlungen auf und fördert verschiedene Motive zutage. Der eine Vermisste ein berüchtigter Casanova, der andere ein windiger Geschäftsmann – beide hatten sich in Ostfriesland viele Feinde gemacht. Als plötzlich an einem überraschenden Ort eine Leiche auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Britta ermittelt undercover – auf eigene Faust und auf eigene Gefahr …

Eine stürmische Gewitternacht. Blitz, Donner und sein bellender Hund wecken Ewald Frerichs. Er schaut draussen nach ob alles in Ordnung ist und bemerkt ein fremdes Fahrzeug auf dem Grundstück bei der Baustelle seines Sohnes. Als der Fahrer davonfährt, erkennt Ewald Frerichs den Fahrer, dieser aber auch ihn. Doch was wollte er hier? Kurz darauf hängt vor Ewald Frerichs Tür ein getötetes Huhn mit einer unmissverständlichen Warnung….

Susanne Ptak schreibt sehr realitätsnah, ihre Protagonisten sind authentisch und deren Handlungen verständlich und nachvollziehbar. Man erfährt einiges über die Familien und das Privatleben der Ermittler, ohne vom eigentlichen Geschehen abzulenken.
Das Buch ist flüssig zu lesen, ohne zuviel Ausschmückung seitens der Autorin. Auch gibt es keine Nebenschauplätze die von der eigentlichen Geschichte ablenken.

Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, bleibt konstant während der Geschichte bis zur Auflösung am Schluß.

Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten, ein kurzweiliger, empfehlenswerter Krimi mit sympthischen Ermittlern.

 

 

  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 113 Seiten
  • Verlag: Klarant Verlag (26. August 2018)

 

Zur Autorin

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Tu was ich Dir sage – Drea Summer

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Klappentext:

Als ein Toter auf dem Parkplatz des Zoos Palmitos Park auf Gran Canaria gefunden wird, ist es vorbei mit der ungetrübten Urlaubsidylle. Die Polizei kommt zu der Erkenntnis, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Der Tote galt bereits sieben Jahre als vermisst. Warum taucht er ausgerechnet jetzt auf? Und wo war er die ganze Zeit?
Tage später verschwindet der deutsche Urlauber Leo spurlos aus einer Diskothek in Playa del Inglés.
Inspektor Carlos Muñoz Díaz ermittelt, doch bald entwickelt sich der Fall für ihn zu einer persönlichen Tragödie.
Stück für Stück offenbart sich ein Abgrund unmenschlicher Abscheulichkeit.

„Tu, was ich dir sage“ ist der zweite Teil der Thrillertrilogie. Bisher sind folgende Teile erschienen:

Band 1: Sie sind nichts wert

In einem Park auf Cran Canaria wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, erhängt mit einem Bettlaken um den Hals. Nur gibt es weit und breit keine Bäume. Wer hat ihn dort abgeleg? Inspector Carlos Diaz, den wir im ersten Teil kennengelernt haben, übernimmt die Ermittlungen.

Die Geschichte beginnt erst recht harmlos mit einem einfachen Leichenfund, nimmt allerding recht schnell an Fahrt auf und entwickelt sich in eine erschreckende und erschütternde Richtung, man hofft dass es dies wirklich nur im Buch gibt.
Der Schreibstil ist flüssig, wie bereits im ersten Teil fliegt man nur so durch die Kapitel.
Immer wieder werden spanische Wörter oder Sätze hineingeflochten, was den Protagonisten zusätzlich authenzität verleiht. Deren Handeln ist nachvollziehbar, sympathien schnell verteilt.

Drea Summer bedient sich wieder einer sehr bildhaften Sprache, ohne sich mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten, man bekommt trotz des grausigen Themas Lust auf Urlaub.

Das Ende hat mich begeistert, sofern das bei dieser Thematik gesagt werden darf. Lange habe ich überlegt, wie ich mein Fazit am besten formuliere, um nicht morbide zu erscheinen, aber ich kann nur sagen, es hat mich begeistert.
Dies ist wieder ein sehr zu empfehlendes Buch von Drea Summer.

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Sie sind nichts wert – Drea Summer

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Klappentext:

Katharina möchte mit ihrer besten Freundin einen entspannten Urlaub auf Gran Canaria verbringen. Bei einem Ausflug in die Berge mit zwei jungen Männern verschwindet sie spurlos.
Inspektor Carlos Muñoz Díaz, leitender Beamter vor Ort, erhält durch ein Ermittlerteam aus Deutschland Unterstützung. Doch bereits kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse: Katharinas Freunde verstricken sich in Widersprüche, eine düstere Spur führt bis zurück in die Kindertage der jungen Frau, und an den Dünenstränden von Maspalomas findet man eine weibliche Leiche.

„Sie sind nichts wert“ ist der erste Teil der Thrillertrilogie. Bisher sind folgende Teile erschienen:

Band 2: Tu, was ich dir sage

Katharina und Yasmin machen Urlaub auf Cran Canaria, der Urlaub ist ein Geschenk ihrer Eltern zum bestandenen Abitur. Die beiden lernen Jan und David lernen und verabreden sich am nächsten Tag, um gemeinsam einen Ausflug zu machen. Alles ist toll, Yasmin und David verliebt und auch Katharina hat ein Auge auf Jan geworfen. Doch dann verschwindet Katharina plötzlich, kurz darauf sind die beiden Jungs unauffindbar und Yasmin bleibt verzweifelt und voller Angst zurück…

Drea Summer beginnt ihr Buch mit der Geschichte zweier Mädchen, die neugierig und unbefangen in die Zukunft blicken. Diese Unbekümmertheit kommt sehr gut zum Ausdruck, auch die Angst und Verzweiflung von Yasmin ist sehr gut zu spüren, als Katharina nicht auffindbar ist. Schnell wird die spanische Polizei eingeschaltet, diese bekommt Unterstützung von 2 Ermittlern aus Deutschland, Norbert Richter und Sarah Österreicher.

Ein anderer Erzählstrang ist die Geschichte von Mateo, ein junger Mann der unter der Fittiche seines brutalen und gewalttätigen Vaters steht. Mateo möchte fort, schaut sehnsüchtig auf ein Flugzeug, schafft es aber nicht, sich zu trennen. So wird er weiterhin geschlagen und gequält.

Drea Summer schafft es hervorragend, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen, ich habe mitgelitten und mitgefiebert. Gehofft dass es für Katharina sowie Mateo gut ausgehen wird. Doch schnell wurde mir klar, das nicht alles so ist wie es scheint.
Spannung baut sich schnell auf, durch verschiedene Nebenhandlungen wird diese das ganze Buch über gehalten.

Der Schluß hat mich dann sehr überrascht, auch nachdenklich zurück gelassen. Hätte ich genauso gehandelt?

Ein tolles Buch von Drea Summer, der zweite Teil liegt auch schon bereit. Sehr zu empfehlen.

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Die Toten vom Ennert – Karin Büchel

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Klappentext:

Im Ennert, dem Naherholungsgebiet auf Bonns rechter Rheinseite, wird eine Leiche gefunden – Utz Bracker, ehemaliger Musiker, Frauenschwarm und die erste große Liebe der Kommissarin Mira Jäger. Was nun? Mira schüttelt aufkommende, sentimentale Erinnerungen von sich, beginnt mit ihrem Kollegen zu recherchieren. Der Fall wird zu ihrer ganz persönlichen Herausforderung. Bei ihren Ermittlungen weiß Mira Jäger nicht, in welches Wespennest menschlicher Verflechtungen und tiefer, moralischer Abgründe sie sticht. Es gibt weitere Opfer, die sie und die Bevölkerung von Beuel an den Rand des Wahnsinns treiben. Bei den Recherchen rückt unerwartet ein weit zurückliegendes Verbrechen ins Visier der Kommissarin. Wird dadurch die Überführung des Täters möglich?

Kommissarin Mira Jäger erholt sich auf Juist vom Alltagstrubel. Doch kaum zurück hat der Polizei-Alltag sie wieder, ein Toter wird entdeckt. Mit ihrem Kollegen Hansen macht sich Mira Jäger auf den Weg zum Tatort. Doch dann der Schock, der Tote ist Utz, ihre Jugendliebe….

Karin Büchel schreibt die Geschichte um Mira Jäger in der Ich-Form, der Leser begleitet die Komissarin rund um die Uhr. Das Buch beginnt die Autorin mit einem Vorwort von Mira Jäger, dies hat mir sehr gefallen und macht die Figur „greifbarer“.
Mira Jäger passieren wie den Menschen im realen Leben Mißgeschicke, muss sich ihren nervenden Ex-Mann vom Leib halten, die Beschreibungen des alltäglichen macht die Protagonistin authentisch und sympathisch.

Mira Jägers Anspannung ist gut erkennbar, im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Einerseits ist sie taff, andererseits lässt sie sich von Ex-Mann und Freundin gängeln. Vom Privatleben der anderen Figuren erfährt man nicht viel, ausser das die Kinder von Hansen irgendwie immer krank sind oder zahnen und die Frau überfordert scheint.

Der Schreibstil ist flüssig, manchmal sogar kurz und knapp. Die Autorin verwendet keine verschachtelten Sätze, Nebenschauplätze gibt es so gut wie keine. Spannung baut sich langsam auf, bis fast zum Schluß ist nicht klar wer dahinter steckt.Das Ende ist schnell abgehandelt, passt sich aber dadurch dem Stil des Buches an.

Karin Büchel hat hier einen empfehlenswerten und unterhaltsamen Regional-Krimi geschrieben, vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

 

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: CMZ; Auflage: Originalausgabe (30. November 2017)
  • ISBN-10: 9783870622817
  • ISBN-13: 978-3870622817

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Befreit – Ina Kloppmann

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Klappentext:

Mit dem Psychokrimi – Befreit – beginnt eine neuen Reihe: „Short Storys to Go“. Eine spannende Kurzgeschichte – für zwischendurch und unterwegs.
Linda wuchs in einem konservativen und christlich geprägten Elternhaus auf, in Sandy Springs, einer Kleinstadt im Norden Georgias. Als sie endlich volljährig geworden war, packte sie ihre wenigen Habseligkeiten in einen Koffer. Sie entfloh dem Kleinstadtmilieu und fuhr mit dem Greyhound-Bus nach San Francisco, eine Bekannte hatte ihr dort einen Job und ein Zimmer vermitteln können. Linda gefiel das Großstadtflair und sie genoss ihr selbstständiges Leben. Doch dann verliebte sie sich in Robin, der erste Kontakt kam über ein Online-Dating-Portal zustande. Schon bald zog sie aus ihrem spartanisch eingerichteten Hotelzimmer zu ihm nach Montecito in sein luxuriös eingerichtetes Penthouse um. Dass die Beziehung zu ihrem vermeintlichen Traummann, die mit Liebe und Hoffnung begann, sich in einen Albtraum verwandelt und tödlich enden wird, ahnte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht…

Linda zieht aus der Kleinstadt nach San Fransisco, fast langsam Fuß. Doch eines fehlt ihr noch, ein Partner an ihrer Seite. Sie lernt Robin kennen und lieben…doch wer ist Robin wirklich?

Kurz und knackig, wie auf dem Cover versprochen: Für zwischendurch und Unterwegs Kurzkrimi. Leider viel zu kurz für mich. Trotzdem gelang es der Autorin auch auf den nur 46 Seiten Spannung aufkommenzu lassen.
Die Protagonisten erscheinen authentisch, die Handlung ist schlüssig.
Ina Kloppmann schreibt flüssig ohne abzuschweifen, dieser Kurzkrimi macht Lust auf weitere Werke von ihr.

 

Die Party – Jonas Winner

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Klappentext:

Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

„Brandon hat noch eine Stunde zu leben“
MIt diesem Satz endet das erste Kapitel.
Brandon sieht sich ein Fotoalbum an, Bilder von einer Halloween-Party vor 30 Jahren. Ein paar der Gäste lädt er nun wieder zu einer Halloween-Party ein. Diese können sich allerdings keinen Reim darauf machen, haben sie ja schon jahrelang keinen Kontakt zueinander gehabt. Was also bezweckt Brandon damit?
Bevor sie dies herausfinden können, geschieht ein schreckliches Unglück…

Anfangs lernen wir die einzelnen Figuren kennen, eine Auflistung findet man auch am Ende des Buches. Jeder von Brandons Gästen hat eine andere Erinnerung an damals, an Begebenheiten und Freundschaften. Jeder verknüpft die Reise in die Vergangenheit mit anderen Erinnerungen, guten und auch schlechten.

Auf den ersten Schock nach dem Unfall kommt schnell die Panik. Diese wird sehr gut vom Autor dargestellt, jeder ist sich selbst am nächsten. Jeder verdächtigt jeden, sucht auch in der Vergangenheit nach Hinweisen. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich, die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann bis man nicht weiss, wer und was hinter dem ganzen steckt. Der flüssige Schreibstil trägt sein weiteres dazu bei. Das Gefühlsleben der Protagonisten wird gut dargestellt, der Wechsel zwischen Melancholie und Angst gefällt mir sehr gut, dadurch wirken sie authentisch.

Trotz der angespannten Situation gibt es Gelegenheit für tiefgründige Gespräche die der Autor selbst gut umzusetzen weiss. Gerade ausführlich genug um etwas über das Leben der Protagonisten zu erfahren, aber nicht zu lang dass es den Leser langweilt.

Der Schluß wartet dann noch mit einer Überraschung auf, ich zumindest habe das so nicht kommen sehen. Ein super spannendes Buch, hat mir sehr gut gefallen.
Danke an Jonas Winner für das Rezensionsexemplar.

Zum Autor 

 

  • Heyne Verlag (10. September 2018)
  • ISBN-10: 345343918X
  • ISBN-13: 978-3453439184